Der künstliche Kniegelenksersatz – Die Knieprothese
Sind bei der fortgeschrittenen Kniegelenksarthrose die nicht operativen Massnahmen ausgeschöpft, verbleibt oftmals nur die Möglichkeit eines künstlichen Kniegelenkes.
Dringliche Gründe hierfür sind eine Zunahme der Achsfehlstellung (X- oder O-Bein), Streckunfähigkeit, Dauerschmerzen, Sturzneigung, wiederholtes Einknicken oder Gelenksblockaden.
Beschränkt sich die Arthrose und die Beschwerden auf zum Beispiel nur den inneren Gelenksanteil, besteht die Möglichkeit einer sog. Teil- oder Schlittenprothese. Vorteilhaft ist hierbei in der Regel eine schnellere Rehabilitation, bessere Beweglichkeit und ein natürlicheres Bewegungsmuster, da die Kreuzbänder erhalten werden können.
Sind aber mehrere Kniegelenksanteile durch die Arthrose betroffen muss eine Knietotalprothese empfohlen werden. Hierbei werden die schadhaften Gelenkkompartimente (Ober- und Unterschenkel) mit einem Oberflächenersatz bedeckt. In seltenen Fällen muss auch die Rückfläche der Kniescheibe mit einer Kunststoffoberfläche bedeckt werden.
Antworten auf häufige Fragen:
- Spitalaufenthalt 5 bis 7 Tage
- Vollbelastung ab sofort
- Stockbenutzung für ca. 6 Wochen
- Physiotherapie für ca. 8 Wochen
- Autofahren ab ca. 4 Wochen
- Rehabilitationsaufenthalt nur selten erforderlich
Dr. Marcel Csizy verstärkt das Team der crossklinik
Wir freuen uns, dass Dr. Marcel Csizy, ab 1. Januar unser Team als orthopädischer Chirurg verstärkt. Seine jahrelange Erfahrung in konservativer und operativer Behandlung von Verletzungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates werden unser breites Spektrum, ergänzen und erweitern.
Wir heissen Dr. Csizy herzlich Willkommen und wünschen allen unseren Patientinnen und Patienten, aber auch unseren Athleten und Freunden, ein erfolgreiches Jahr.
Bleibt gesund – und freut euch am Sport!
die crossklinik